Vortrag zur Sonderausstellung "Die Metallwarenfabrik Georg Zimmermann"
Im Zuge der Sonderausstellung "Die Metallwarenfabrik Georg Zimmermann" lädt das Städtische Museum Zirndorf am Freitag, den 24. Februar um 19:00 Uhr ein zu einem interessanten Vortrag mit dem Thema „Von Sammellust und Sammlerleid".
Seit fast drei Jahrzehnten ist das Nürnberger Ehepaar Merklein vom Sammelfieber infiziert. Im Mittelpunkt ihres Interesses stehen schon immer Blechspardosen um 1900. bis in die Zeit der 1970er Jahre. Die schönsten und seltensten Sparbehältnisse haben sie zusammengetragen. Sehr viele davon wurden in Zirndorf von der Metallwarenfabrik Georg Zimmermann produziert. Die Sammler haben Kontakte in der ganzen Welt geknüpft, und sie tauschten sich regelmäßig mit anderen Spezialisten aus. So auch mit den European Money Bank Collectors aus. Das ist eine Vereinigung von Spardosensammlern, die bis nach Amerika Bekanntschaften und Freundschaften pflegen und die bereits zweimal anlässlich ihrer Jahresagung das Zirndorfer Museum besuchten.
Was ist Lust und wann beginnt der Frust beim Sammeln? Die Antworten zu diesen und anderen spannenden Fragen wird das Sammlerpaar in seinem Vortrag geben.
Eintritt in die Ausstellung inklusive Vortrag beträgt 3 Euro.
Städtisches Museum Zirndorf, Spitalstraße 2, 90513 Zirndorf
Tel.: +49 911 96060590
www.zirndorf.de/museum
Öffnungszeiten: Di-So 10:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr
"Hurtigruten" - Multivisionsschow in der Paul-Metz-Halle Zirndorf
Die Hurtigruten-Reise entlang der Fjorde Norwegens gilt als die schönste Seereise der Welt. Eine eindrucksvolle Reise zwischen der Hansestadt Bergen und Kirkenes, dem entlegenen Ort nahe der russischen Grenze.
Seit mehr als 100 Jahren verkehren die berühmten Postschiffe im täglichen Liniendienst entlang der eindrucksvollen norwegischen Fjordküste. 11 Tage dauert diese Fahrt und führt entlang der Küstenlinie und zu den schönsten Fjorden der Welt. Die zahllosen kleinen Dörfer, in malerischen Fjorden gelegen, wechseln sich mit den spektakulären Berglandschaften ab.
Zusätzlich werden Bilder der bizarren Schönheit Grönlands präsentiert. Die Einsamkeit der Eisberge und die lebhaften kleinen Fischer Dörfer entlang des bewohnbaren, nur wenige Kilometer breiten Küstenstreifens.
In dieser faszinierenden Multivisionsshow werden spektakuläre Bilder präsentiert, die die Schönheit und Faszination dieses Landes dokumentieren. Eine atemberaubende Multivisions-Show in neuer, digitaler FullHD-Präsentationstechik.
Karten für die Veranstaltung am 2. März 2012 um 19:30 Uhr in der Paul-Metz-Halle, Volkhardtstraße 33 in Zirndorf gibt es im Vorverkauf zu 12 Euro in der Tourist Information am Marktplatz 1 in Zirndorf und zu 14 Euro an der Abendkasse.
2. Poetry Slam am 9.März 2012 in der Alten Scheune in Zirndorf
Am Freitag, 9. März 2012 um 20:00 Uhr findet in der Alten Scheune in Zirndorf der 2. Poetry Slam statt. Ein Poetry Slam (sinngemäß: Dichterwettstreit oder Dichterschlacht) ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger.
Was deutschlandweit ein Erfolgsrezept für spannende Literaturevents ist, und in Großstädten wie Nürnberg und Erlangen monatlich Hunderte von Besuchern anlockt, kommt nun endlich auch nach Zirndorf.
Für 2012 sind 4 Poetry Slams im Jugendhaus „Alte Scheune“ geplant. Wir wollen den mutigen Poeten eine Bühne geben, ihren Gedanken und Gefühlen Raum zu geben.
Poesie in ihrer reinsten Form von Menschen für Menschen in ein modernes Format verpackt: „Eine Mischung aus Dichterlesung und Gladiatorenkämpfen.“
Doch ein Dichterwettstreit lebt erst durch die Poeten und Autoren vor Ort: Jeder, aus Zirndorf und Umgebung, der mit selbst verfassten Gedichten, Kurzgeschichten, Stand-up-Comedy, Rap- oder Songtexten mitmachen will, kann sich ab sofort bei Michl Jakob unter 0160-941 965 97 anmelden.
Karten im Vorverkauf zu 4 Euro erhalten Sie in der Tourist Information Zirndorf, Marktplatz 1, Tel. +49 911 6004834 und im Jugendhaus Alte Scheune, Rathausplatz 4, Tel +49 911 6564381.
Karten zu 5 Euro an der Abendkasse. Aber Vorsicht! Karten sichern lohnt sich, beim 1. Poetry Slam mussten Besucher an der Abendkasse weggeschickt werden.
Egon Eppich - zwischen Ratio und Emotion
Egon Eppich wurde 1927 in Gotschee/Jugoslawien geboren und verstarb 1982 in Fürth durch einen Autounfall.
Sein bedeutendes und reiches künstlerisches Schaffen (Acrylbilder, Aquarelle, Skulpturen) werden mit Schwerpunkt auf die 70-er und 80-er Jahre gezeigt, die geprägt waren vom räumlichen Denken.
In dieser Zeit lag auch die künstlerische Fassadengestaltung der Betriebe I-III der Firma F.X. Leipold GmbH in Zirndorf (1978-82) in Zusammenarbeit Architekt Horst Semperowitsch.
In Nürnberg wurden von ihm die SchmidtBank Filiale in der Sulzbacher Straße (1980-81) und die Kindertagesstätte Annapark (1981-82) gestaltet.
Erste raumplastische Skulpturen entstanden bereits in der Zeit 1974-76 in Vancouver (Canada), die in engem Dialog mit dem Architekten Arthur C. Erickson entwickelt wurden.
Galerie im Pinderpark, Pinder Park 7, 90513 Zirndorf
Öffnungszeiten
Do, Fr 15:00 - 17:00 Uhr
Sa 11:00 - 13:00 Uhr
So. 11.03.2012, 13.00 - 18.00 Uhr
Neue Sonderausstellung im Museum Zirndorf
Der 1880 von Georg Zimmermann gegründete blechverarbeitende Betrieb beschäftigte im Jahr der Stadterhebung 1912 über 700 Mitarbeiter. Heute erinnern nur noch wenige Dinge an die einst florierende und in die ganze Welt exportierende Metallwarenfabrik Georg Zimmermann. Dem Firmengründer, der wegen seines ausgeprägten sozialen Engagements den Titel des Kommerzienrats verliehen bekam, wurde eine Straße gewidmet. Die einstige Familienvilla in der Nürnbergerstraße steht heute noch. Dahinter befand sich das große Fabrikgelände mit einem imposanten Hauptgebäude und zahlreichen Werkstätten, Schuppen und sonstigen Anbauten. In der Ausstellung kann man sie noch auf alten Fotos bewundern. Um die einstige Bedeutung der Firma nachzuzeichnen, hat das Museumsteam in den letzten Monaten keine Mühen gescheut, die breite Palette der zimmermannschen Erzeugnisse zu rekonstruieren. Einiges kam per Post von weit her, anderes wurde von Zirndorfer Bürgern und ehemaligen Mitarbeitern ins Museum getragen. Neben Metall- und Celluloidspiegeln bildeten, dem jeweiligen Zeitgeist angepasst, Rauchgarnituren, Bilderrahmen, Haushaltswaren, Geschenkartikel und Kinderspardosen aus Blech, das breit angelegten Sortiment. Weil es sich in der Regel um billige Massenwaren handelte, wurden ihrer dauerhaften Erhaltung kaum Bedeutungen beigemessen. Umso mehr schmunzeln wir heute über die glänzenden Tischaccessoires und Haushaltswaren längst vergangener Tage, wovon einige inzwischen durchaus in den Status einer Antiquität aufgestiegen sind. Da über die Jahrzehnte eine umfassende Modernisierung des Betriebes und der Produktpalette ausblieben, stellte die in dritter Generation geführte Firma 1972 den Betrieb ein. Damit endete ein großes Kapitel Zirndorfer Industriegeschichte. 1990 wurden alle Gebäude abgerissen und das ganze Gelände mit einem Supermarkt nebst Parkplatz bebaut.
Führungen durch die Sonderausstellung finden am Sonntag, den 15. Januar und Sonntag, den 19. Februar jeweils um 14.30 Uhr statt. Ein Vortrag zum Thema "Sammellust und Sammelleid" bereichert am Freitag, den 24. Februar um 19 Uhr das Ausstellungsprogramm.
Verkauf des neuen Buches der Geschichtswerkstatt Zirndorf
Am Dienstag, den 22. November 2011 wurde das neue Buches der Geschichtswerkstatt Zirndorf "Zirndorf - 100 Jahre Stadt - Eine Gemeinde entwickel
t sich und feiert" aus der Reihe "Zirndorfer Geschichte und Geschichten" vorgestellt.
Ab Mittwoch, den 23. November 2011 gibt es das neue Buch in der Tourist Information Zirndorf, Marktplatz 1 zum Preis von 12 Euro zu kaufen.
Im mittlerweile sechsten Band der Veröffentlichungen der Geschichtswerkstatt wird der beschwerliche Weg Zirndorfs zur städtischen Verfassung und zur Stadterhebung beschrieben. Viele Petitionen, Gemeinderatssitzungen und Gemeindeversammlungen waren nötig um dies zu erwirken.
In weiteren Kapiteln des Buches wird die Entwicklung Zirndorfs nach der Stadterhebung betrachtet und verschiedene Aspekte der Stadtentwicklung werden ausführlich vorgestellt.
Die Geschichtswerkstatt präsentiert das neue Buch im Rahmen einer szenischen Lesung, bei der bekannte und unbekannte Zirndorfer der letzten 100 Jahre von großen und kleinen Ereignissen ihrer Zeit berichten.










