Fränkischer Charme und spannende Geschichte
Die charmante Zirndorfer Innenstadt ist geprägt von Fachwerk-, Sandstein- und Backsteingebäuden. Nehmen Sie sich Zeit für einen Spaziergang durch die Stadt und entdecken Sie liebevolle Fassadendetails, schön gestaltete Plätze und geschichtsträchtige Bauten. Auch Zirndorfs Tradition als Spielzeugstadt findet sich an vielen Stellen der Stadt wieder, so im Museum oder mit dem Spielzeugbrunnen am Koppenplatz. Und die kleinen Gäste werden immer wieder auch die eine oder andere Playmobilfigur entdecken.
Vestner Turm
Hoch über Zirndorf ragt der Turm der Alten Veste. Sie stand im Jahr 1632 im Mittelpunkt des Geschehens, als sie im 30-jährigen Krieg Hauptbollwerk des Wallensteinschen Lagers gegen den Schwedenkönig Gustav Adolf war. Der 1980 wieder aufgebaute Turm mit Aussichtsplattform bietet einen herrlichen Ausblick über Zirndorf, Nürnberg, Fürth und die gesamte Umgebung.
Öffnungszeiten:
April bis Oktober: täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr
November bis März: täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr
St. Rochus Kirche
Die Stadtpfarrkirche St. Rochus prägt das Bild der historischen Innenstadt von Zirndorf. Ihr ältester Bauteil stammt aus dem 14. Jahrhundert. Der prächtige Barockaltar geht auf das frühe 18. Jahrhundert zurück. Eine Besonderheit sind die 44 Emporengemälde im Innenraum. Sie zeigen in interessanter Kombination Szenen aus dem Alten und Neuen Testament.
Besichtigung täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr, Führungen und Besichtigung außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage unter Tel.+49 911 606171
Kirche St. Josef
Die katholische Pfarrkirche St. Josef wurde 1962/63 in der Fürther Straße nördlich des Bahnhofs neu errichtet und ist vor allem auch für Architekturfreunde interessant. Beeindruckend ist die künstlerische Raumgestaltung mit Mosaikarbeiten und Glasmalerei des Nürnberger Künstlers Herbert Bessel.
Besichtigungen sind täglich bis 16:00 Uhr möglich, weitere Informationen unter Tel. +49 911 606050
Kneipp-Allee
Ehemalige Synagoge
Im Jahr 1685 erlaubte der Ansbacher Markgraf Johann Friedrich der Judengemeinde in Zirndorf den Bau eines Gotteshauses. Die Synagoge wurde als Sandsteinbau in der Kleinstraße errichtet. In Zeiten des National- sozialismus verließen mehr und mehr Juden die Stadt. Die noch verbleibende Gemeinde verkaufte das Gebäude 1942 an die Stadt. Heute lebt keine der alten Familien jüdischen Glaubens mehr in Zirndorf, die ehemalige Synagoge wird als Wohnhaus genutzt.
Zimmermannspark
Der weitläufige Zimmermannspark bietet viel Grün inmitten der Stadt. Atmen Sie durch unter schattigen Bäumen und umringt von liebevoll gepflegten Blumenrabatten. Geschick und Augenmaß können Boulespieler auf der eigens angelegten Bouelbahn beweisen.
Im Sommer finden im Park auch Veranstaltungen statt wie Weinfeste oder das stimmungsvolle Klassik Open Air.
Seit 2010 können sich Brautpaare im Park trauen lassen.
Zirndorfer Brauerei
Das historische Brauereigelände in direkter Nachbarschaft zur St. Rochus Kirche bildet ein besonders sehenswertes Ensemble. Die Brauerei Zirndorf wurde 1674 vom Markgrafen Johann Friedrich von Ansbach gegründet. Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden das Sudhaus und die weiteren Gebäude. Nach einer wechselvollen Geschichte gehört die Brauerei heute zum Tucher Konzern.
Lohnenswert ist ein Besuch in der Brauereigaststätte mit lauschigem Biergarten und "Herzlesstube".
Stadtpark Eichenhain
Schlösschen und Schmiede
Das Schlösschen in der Roten Straße ist eines der prächtigsten Fachwerkhäuser in der Zirndorfer Altstadt. Das langgestreckte Traufsteinhaus mit Aufzugsdächlein wurde 1674 als Abstiegsquartier des Markgrafen von Ansbach erbaut und ist mit herrlichen Fachwerk geschmückt.
Direkt neben dem Schlösschen, findet man die 1306 erstmals erwähnte Zirndorfer Huf- und Wagenschmiede. Sie gehört zu den ältesten Gebäuden Zirndorfs und wurde erst 1974 geschlossen.
Wege des Lebens
Seit mehr als 20 Jahren werden im Zirndorfer Stadtgebiet (z.B. Kneipp-Allee, Schwabacher Straße, Paul-Metz Halle, Im Stillen Winkel Zirndorf-Weiherhof u.v.m.) von Privatleuten Bäume angepflanzt, um an Familienereignisse und liebe Menschen zu erinnern. So enstanden im Lauf der Jahre "Wege" und "Gärten des Lebens" mit mehr als 500 Bäumen.
Preßleinshaus
Das Preßleinshaus in der Hauptstraße, ein stattliches Satteldachhaus aus Sandstein im Erdgeschoss und mit dekorativem Fachwerk im Obergeschoss, wurde um 1700 erbaut. Es diente für längere Zeit den Steuerdeputierten aus Nürnberg, die die finanziellen Interessen der Stadt Nürnberg wahr nahmen, als Quartier.
An der Straße sind die Kellerfenster noch heute mit abgetretenen Steinplatten aus der Bauzeit abgedeckt. Neben dem Haus findet man einen alten Ziehbrunnen.
Historisches Badehaus
Das prächtige zweigeschossige Fachwerkgebäude mit Walmdach am Rathausplatz befindet sich nach historischer Überlieferung an der Stelle der früheren mittelalterlichen Badstube, die erstmals 1306 erwähnt wurde und im Dreißigjährigen Krieg niederbrannte. Um 1700 entstand an gleicher Stelle der heutige Bau, in dem sich die Gaststätte "Kleiner Grieche" befindet.


















