Gelbe Kästen gegen das Bienensterben - Zirndorfer Rathaus unterstützt Projekt „Beedabei“

Seit Ende Mai finden sich rund um das Zirndorfer Rathaus 14 leuchtend gelbe Blumenkästen, bepflanzt mit verschiedensten Bienenfutterpflanzen. Die Stadt Zirndorf unterstützt dadurch das Projekt „Beedabei“.

Blumenkasten

Bild: Stadt Zirndorf

Das Projekt „Beedabei“ schafft Bienenfutterstellen in Städten und durch den hohen Wiedererkennungswert der gelben „Balkonkästen“ Bewusstsein für die Bedeutung der Bienen für unser Ökosystem. Die Autorin Gisela M. Bartulec und der bildende Künstler Peter H. Kalb haben das Kunstprojekt ins Leben gerufen um den Kleinsten in unseren Städten zu helfen. Am Weltbienentag, den 20. Mai, wurden im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung Nürnbergs am dortigen Hauptmarkt über 200 ökologisch hergestellte und abbaubare gelbe Blumenkästen mit Bienenfutterpflanzen in Form des Archetyps „Aufrichten“ und der 12 Europasterne aufgebaut. Noch am selben Tag wurden die Kästen an interessierte Bürger weitergegeben, die diese bei sich zuhause aufstellen können. Das symbolträchtige Projekt zur Rettung der Bienen endete jedoch nicht mit der Auflösung des Kunstwerkes. Vielmehr können Bürger auch weiterhin in einer der zahlreichen regionalen Gärtnereien, die die Idee unterstützen, einen bepflanzten, gelben Beedabei-Kasten erwerben und auf diese Weise selbst Bienenfutterstellen schaffen.

Zur großen Freude des Künstlerpaares geht die Stadt Zirndorf mit gutem Beispiel voraus und beauftragte das ansässige Pflanzenhaus Schöner als Unterstützer des Projektes prompt mit der Bepflanzung von 14 bienenfreundlichen Blumenkästen.

Bürgermeister Thomas Zwingel sieht in diesen Blumenkästen ein Zeichen für die Artenvielfalt und zugleich eine Kampfansage an das Bienensterben. Gemeinsam mit dem Leiter der Zirndorfer Service-Betriebe, Ralf Klein, hat das Stadtoberhaupt schon etliche Maßnahmen für mehr Biodiversität in der Bibertstadt in die Wege geleitet; die Unterstützung des Projekts Beedabei durfte da natürlich nicht fehlen. So finden sich beispielsweise auch in den städtischen Wechselbepflanzungen viele der bienenfreundlichen Pflanzen wieder und bilden zusätzliche „Hotspots“ für Bienen.

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