Weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen

2021-11-16 Corona Ampel

Die Corona Krankenhausampel steht unvermindert auf rot! Der Ministerrat hat aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen und der hohen Belastung der bayerischen Krankenhäuser folgende Maßnahmen beschlossen, die ab 16.11.2021 gelten:

Änderung der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung
• 2G bei roter Ampel in der Gastronomie und in der Beherbergung. Bei körpernahen Dienstleistungen gilt weiterhin 3G plus.
• In Bereichen in denen 3G plus oder 2G verpflichtend ist, gilt künftig die Maskenpflicht (bei Gastronomie: Nur zum Platz), außer das Abstandsgebot wird eingehalten.
• Die Maske gilt damit auch in Diskotheken, Clubs und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen, außer Betreiber und Veranstalter wählen 2G plus und verlangen zusätzlich einen Schnelltest.
• Nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen müssen mindestens zweimal wöchentlich einen negativen PCR-Test oder arbeitstäglich einen negativen Schnelltest vorlegen. Besucher in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern müssen bei jedem Besuch einen negativen Schnelltest vorweisen.
• Kostenfreies Testangebots wieder für alle Bürgerinnen und Bürger einschließlich Geimpfte verfügbar.
• In den Kitas werden zukünftig dreimal wöchentlich Testangebote gemacht und wieder feste Gruppen eingerichtet.

Auffrischimpfung nach 5 Monaten
Impfen ist und bleibt der wichtigste Weg aus der Pandemie. Bayern spricht sich für eine Auffrischungsimpfung bereits nach fünf Monaten nach der letzten Impfung aus. Sollte der Bund dafür den Rechtsrahmen nicht umgehend anpassen, wird der Freistaat bestehende Rechtsrisiken eigenständig absichern. Die Staatsregierung wird darüber hinaus ihre Impfkampagne weiter forcieren, um insbesondere bei Auffrischimpfungen (Booster) Bürgerinnen und Bürgern noch mehr niedrigschwellige Impfangebote nahe zu bringen.

Bewältigung erheblicher Patientenzahlen in Krankenhäusern
Krankenhäuser, die von Anordnungen des Ärztlichen Leiters Krankenhauskoordinierung über die Freihaltung von Versorgungskapazitäten nach der Allgemeinverfügung Notfallplan Corona-Pandemie betroffen sind, erhalten hierfür aus Landesmitteln – zusätzlich zu anderen Corona-Hilfen von Bund und Freistaat – einen Entschädigungsbetrag von 300 Euro pro Tag pauschal für fünf Prozent ihrer zugelassenen somatischen Betten (sogenannte Freihaltepauschale). Die Zahlung wird für den Zeitraum vom 11. November 2021 bis 30. April 2022, längstens jedoch für die Dauer des Katastrophenfalls und einer entsprechenden Regelung in der Allgemeinverfügung zur Bewältigung erheblicher Patientenzahlen in Krankenhäusern; Notfallplan Corona-Pandemie gewährt.

Infos unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/  

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